Lenovo muss die Lizenzkosten für ein vorinstalliertes Windows erstatten (und etwas mehr)

42 Euro Lizenzkosten wollte der Softwareentwickler Luca Bonissi von Lenovo für ein Convertible erstattet haben, weil er für das vorinstallierte Windows-10-Home keine Verwendung hat, denn er nutzt kein Windows. Lenovo lehnte ab und muss nun nach zweijährigem Rechtsstreit etwas mehr an Bonissi zahlen. Aufgrund des ganzen Aufwands sind 20.000 Euro angemessen, urteilte ein Gericht in Monza in einem zweiten Verfahren.

Am Ende ging es Bonissi vor Gericht um 42 Euro für die nicht benötigte Lizenz und um 130 Euro Gerichtskosten aus der ersten Verhandlung, die Lenovo tragen soll. Denn in erster Instanz verlor der Kläger vor Gericht, was sich nun recht positiv für ihn entwickelte.

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Lenovo berief sich unter anderem darauf, dass Windows 10 ein Teil des Produkts sei und damit auch Vorrausetzung für eventuell anfallende Garantieleistungen. Zudem sei die vorgelegte Quittung über 150 Euro nicht gültig. Es sei nicht der richtige Preis (200 Euro) und weder das Produkt noch der Verkäufer würden aus der Quittung hervorgehen.

Das Gericht sah das anders und sprach dem Klagenden 20.000 Euro zu, die Lenovo nun an ihn zahlen muss. 15.000 Euro davon möchte Bonissi an die Free Software Foundation Europe spenden.

via fsfe

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