HP-CEO: bei fremder Tinte deaktivieren wir den Drucker!

Da Drittanbietertinte ein Sicherheitsrisiko(!) darstellen soll, hat der HP-CEO Enrique Lores in einem Interview offen zugegeben, dass in diesem Fall bestimmte Drucker des Kunden per Internet deaktiviert werden können.

Bild von wolteeva auf Pixabay

Wenn der Kunde nicht genug druckt oder nicht unsere Produkte kauft, ist er eine schlechte Investition.

HP-CEO Enrique Lores

In einem Interview mit CNBC nannte er auch den Grund:

Das Sicherheitsrisiko bestehe darin, dass über fremde Druckerpatronen Malware in den Drucker eingeschleust werden kann, welche dann dem Kunden schadet indem sie beispielsweise in sein Netzwerk eindringt und sich entsprechend verbreitet. Hierzu hat HP selbst ein Szenario aufgebaut, in dem eine Patrone einen Drucker entsprechend kompromittiert hat. Man staune: die Forschung hierzu hat HP selbst in Auftrag gegeben.

Ironischer Weise stellte sich dabei auch heraus, dass man das Risiko minimieren würde, wenn man auf die Chips in den Patronen verzichtet… Ein Schelm, wer böses denkt.

Man zielt offensichtlich auf das Abo-System ab, dass die Kunden abschließen sollen um immer genügend Tinte für ihren Drucker zur Verfügung zu haben.

Mit billigen Druckern verdient man nur Geld, wenn man teure Tinte für diese verkaufen kann. Soweit ist die Sache klar und nachvollziehbar. Aber solche Gründe vorzuschieben ist in meinen Augen schon arg, sagen wir mal.. komisch.

Kauft keine Tintenpisser, Ende der Geschichte und des Problems.

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