Mein Spitz ist ein Kampfhund

Ich mag diesen Blog gerade mal „missbrauchen“ um mir Luft zu machen.

Wie immer war ich heute Mittag mit unserem Spitz spazieren. Die Hündin ist ängstlich, kommt aus dem Tierschutz, wir haben sie vor der Tötung gerettet und lieben sie über alles. So sieht sie aus, wenn sie bei Frisör war:

Nun ist es so, dass sich gerade ängstliche Hunde durchaus wehren, wenn sie angegriffen werden. Wenn also ein Kind (es war ein türkisches) nach dem Hund tritt, kann es passieren, dass der Hund kneift (gar nicht mal beißt). Das Ergebnis waren 6 Polizeibeamte und zwei Rettungswagen, weil das Kind nach 30 Minuten immer noch über Schmerzen klagte. Die Angehörigen des Kindes wuchsen dabei exponential. Aus Vater und Mutter wurden Onkeln und Tanten und Bekanntschaft. Es waren dann so um die 20 Mitbürger.

Gebissen wurde das Kind angeblich auf Höhe der Hüfte. Auf die Frage wie mein 25-Zentimeter-Hund da hinkommen soll, habe ich keine befriedigende Antwort erhalten. Außer eine Email-Adresse, an die ich soeben die Impfbestätigungen geschickt habe.

Unsere Hunde sind jeweils versichert und ich mache mir da keine Sorgen, aber über die Dummdreistigkeit mancher Eltern mache ich mir Gedanken.

Über die Anzeige der „Fahrlässigen Körperverletzung“ (sic!) wird sich dann ein Anwalt Gedanken machen.

3 Antworten zu “Mein Spitz ist ein Kampfhund”

  1. Die „Herkunft“ des Kindes zu erwähnen ist in soweit interessant, als dass man sich dann sehr gut vorstellen kann, welchem Stress man plötzlich ausgesetzt ist, wenn man vom gesamten Familienstammbaum umringt wird.

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